International unterwegs: Die Gartners knüpfen Kontakte in die Türkei

Mit das Schönste auf Reisen ist es, wenn man in fremden Ländern neue Bekanntschaften schließen und sich dann kulturell austauschen kann. Diese Erfahrung durften wir gestern wieder einmal machen. In der bunten Republik Deutschland kommen wir uns jetzt zwar nicht so fremd vor, aber trotzdem ist es immer wieder erstaunlich welch interessante Menschen in Germany mehr oder weniger sesshaft geworden sein.

Konkret sei hier von einer türkischstämmigen Bedienung in einem der bekanntesten Restaurants von Hamburg die Rede, welches wir gestern Abend besuchen durften.  Die junge Frau bestach durch ihren Bosporus-Charme und ihre tadellosen Umgangsformen. Mit ihrem Liebreiz konnte sie auf der Stelle sowohl mein als auch das Herz meiner Frau für sich gewinnen. Erst recht, nachdem Sie zur Begrüßung in dem Nobelschuppen die Speisekarten in unsere Richtung geschleudert und uns dann liebevoll -herb auf unsere Schultern geschlagen hatte. Auch Hass-Tiraden auf ihren aktuellen Aufenthaltsort Hamburg und über den aktuellen Sparzwang der deutschen Bevölkerung fehlten nicht in ihrem Unterhaltungs-Repertoire. Kurz wurde aufgrund dieser Themen die Stimmung an unserem Tisch zwar etwas frostiger, aber die Qualität der uns kredenzten Speisen in Kombination mit den kulturellen Informationen rund um ihre Heimatstadt Izmir (in die sie nach eigener Aussage auch schnellstmöglich wieder zurückkehren möchte…) glätteten die Wogen sofort wieder.

Nunmehr stand einer Südtirolerisch-Türkischen Freundschaft nichts mehr im Wege. Zum Abschied fielen wir uns in die Arme (Lag die plötzliche Freundlichkeit vielleicht am Trinkgeld?) und klopften uns- wie könnte es anders sein-gegenseitig heftig auf die Schultern.

Schön. Sehr schön!

Abgesehen von dieser menschlich sehr tiefgehenden Erfahrung durften wir gestern tagsüber auch noch das großartige Miniaturen Museum, welches Kleinstfiguren, Landschaften aus der ganzen Welt und herausragende Fahrzeugtechnik auf Spielzeuggröße in sich vereint, genießen. 1.200.000 Stunden Arbeit war in dieses einzigartige Museum, welches seit 2001 existiert und eine der größten Sehenswürdigkeiten Deutschlands im Allgemeinen und Hamburgs im Besonderen ausmacht, investiert worden. Auf einer Fläche von 1700 qm sausen 11000 Autos und über 1231 Züge mit 12000 Zugwaggons durch die Gegend. Das Ganze wird mit 521000 LEDs beleuchtet.

Superlative die beeindrucken.

Apropos gute Unterhaltung: Den Kinogängern unter Ihnen sei der Besuch des Filmes ,,Der Held vom Bahnhof Friedrichs-Straße“ ans Herz gelegt. Auch das haben wir gestern noch geschafft!

Bevor wir zu später Stunde halbtot ins Bett fielen!

Ganz schön anstrengend so eine Städtereise…

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