Guten Tag, ich will mein Leben zurück…

2020 ist endlich vorbei und das neue Jahr ist jetzt auch schon wieder ein paar Tage alt. Bislang ist noch nicht allzu viel besser geworden was unser Leben mit dem verdammten Virus anbelangt, aber jetzt gibt es doch einen kleinen Hoffnungsschimmer am Impfstoff-weißen Horizont. Mit der Aussicht auf möglicherweise bald bessere Zeiten durch eine ordentliche Chemie-Dröhnung steigt bei mir die Vorfreude auf alles was ich in den vergangenen Monaten verzichten musste.

Genug ist genug!

Ich will wieder Spaß haben!   

Und mir schon mal eine kleine To-Do-Liste für die Zeit ,,danach“ zurechtgelegt.

1.Reisen, Reisen, Reisen …

Habe ich mit am meisten vermisst! Sobald es mir meine hoffentlich wieder richtig intensive Arbeits-Zeit erlaubt sitze ich im Flieger und dann geht’s ab durch die Mitte. Die nächsten Ziele? Japan, Botswana, Neuseeland, Georgien und Bolivien. Mit einer gescheiten Fluglinie und nicht mit irgendeinem dieser üblen Billigflieger. Klasse statt Masse muss auch in der Luft das künftige Motto sein! Außerdem will ich wieder mal in eine europäische Großstadt (Neapel und die amalfitanische Küste, Moskau, Oslo…). 

2. Ab ins Nacht-Leben

Mit Freunden in Kneipen sitzen, ohne Ausgangsbeschränkung und Zeitdruck! Ein zwei Gläser Champagner (zu viel…) trinken und die Nacht zum Tag machen. Mit fremden Menschen am Tresen plaudern. In tolle Restaurants gehen und unvernünftig viel Geld für vernünftig wenig Essen (dafür aber richtig lecker…) ausgeben. Eine große Party mit cooler Musik schmeißen (es reicht mit diesen lächerlich erzwungenen Cyber-Feten…).

3. I love Tattoos

Dem Tätowierer meines Vertrauens einen Besuch abstatten. Meine reichhaltige Sammlung an Körper-Bildern erweitern. Wenn man mich in 5000 Jahren zwischen irgendwelchen alpenländischen Felsspalten finde werde ich der neuen homo tyrolensis sein . Flötschman statt Ötzi…

4.Lang lebe das Kino!

Netflix, Amazon und Co. sind ja ganz nett und haben uns die Lockdown-Phase versüßt. Zugegeben! Aber nichts geht über einen richtigen Kino-Besuch mit Riesen-Leinwand, Popcorn und dem obligatorischen 1 Liter-Cola-Becher. Außerdem M&Ms, Gummibärchen und Eiscreme. Und die Kalorien? Darauf gesch… Das Kino braucht auch kohlemäßig unsere Unterstützung. Nun heißt es Flagge zeigen.

P.S. Im Jahr 2021 gibt’s (endlich) den neuen Bond! Außerdem Avatar, Mission impossible, Tod auf dem Nil, Halloween und Matrix. Einfach nur geil.

5. Mit Kultur wird’s wieder hell…

a),,Hey, hey, my, my…Rock and Roll can never die”…Der gute alte Neil Young wußte worüber er sang. Es braucht wieder mehr Rock, Punk, Soul, Jazz und Elektro, Hip-Hop, Techno und Rap. Und zwar live und nicht im Netz. Beim Konzert im Club oder im Stadion in der ersten Reihe stehen, haedbangen (wenn die Lichter werdende Haarpracht es noch zulässt) und den Schweiß des Nachbars spüren, ohne sich Gedanken über einen möglichen Aufenthaltes in einem Mehrbett-Zimmer in der Corona-Abteilung zu machen!

Ein langgehegter Wunsch für 2021 : Das Jazz-Festival von Montreux. Die Zeit dafür ist jetzt gekommen.

b) Auf geht’s ins Theater und Kabarett! Zulange schon haben wir uns im kulturellen Vakuum bewegt. Jetzt ist es an der Zeit die Bildung zu retten und die eigene Birne vom Corona-Gedanken zu befreien. Und hoffentlich können wir dann den Nachbarn wieder um einen Blick ins Programmheft bitten, ohne dass der aus Angst vor einer Ansteckung seinen Kopf zwischen den Sitz-Polsterungen verschwinden lässt.

Was sonst noch auf meinem Radar so herumschwirrt: Viel, viel Motorrad fahren, eine Unmenge an Bücher lesen, neue Menschen treffen, außerdem vielleicht eine neue Sprache lernen (incl. Aufenthalt im entsprechenden Land natürlich) und grundsätzlich unabhängig von der Meinung anderer einfach tun was unkonventionell ist und mir gefällt (Kommt auf dasselbe raus…).

Das Leben ist schön. Packen wir es an!

2 Comments

  • Posted 26. Januar 2021
    von Anne Fuhrmann

    Der Eintrag ist super…. Wir wünschenuns auch unser normales Leben zurück.
    Alles Gute weiterhin,,,,,

  • Posted 1. März 2021
    von Ralf Böttner

    Ha, super.
    Und wenn Mr. Flötschman nach Montreux will dieses Jahr (und dort auch ein Festival stattfindet), könnten wir ja mal versuchen, unsere musikalischen Vorlieben gemeinsam auszuleben. Mein dortiger Herbergsvater sagt, dass die dortige Tourismusagentur sagt, dass sie fest davon ausgehen, dass das Festival stattfindet, ggf. mit den allseits bekannten und beliebten Einschränkungen.
    Vielleicht wird ja eine ganz besondere Melange daraus. Was weiß man schon.
    Und wenn ich dann anschließend ins Gartner komme, sind erstmal 14 Tage Quarantäne angesagt… Das wird ein Spaß. Einmal ein Gartenzimmer bitte.
    Ich werde mich die Tage mal einloggen bei Ihnen wegen einer Reservierung und wenn das Programm rauskommt (normalerweise Ende März, Anfang April), sind wir schlauer.
    Bis dahin lassen Sie es sich gut gehen, bleiben Sie gesund.
    Herzlichst
    Malkovich 😉

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