Hallo liebe Blog-Leser, hier bin ich wieder. Diesmal in Echtzeit. Kurz blicke ich zwar auf das Geschehen von gestern zurück, aber ich möchte Sie vor allem mitnehmen in den letzten Tag unseres Hamburg-Aufenthaltes. Mit dem Geschehen in der Silvesternacht hingegen müssen wir noch warten. Wenn die Nacht cool wird gibt es morgen nochmals einen Blog extra.
Versprochen!
Die Hoffnung, dass beim Jahreswechsel 2025/2026 nochmal so richtig der Punk abgeht, ist jedenfalls sehr groß. Wir haben nämlich -und wenn Sie wollen können Sie jetzt lachen – eine Ü30/Ü40 -Party in dem legendären Hamburger Lokal „FABRIK“ gebucht. In der genannten Alterskategorie könnten sich zwar theoretisch auch unsere Kinder befinden, aber das ist uns schnurzpiepegal. Wir wollen einfach nur zu geiler Mucke tanzen. Langweilige Fondue-Abende gibt es dann im Altersheim. Vielleicht bleibt uns diese Form des zweifelhaften Amüsements ja auch erspart. Mal sehen. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.
Wenn wir morgen nach Bozen zurückfliegen sollen unsere Augenlider jedenfalls auf Halbmast hängen. Das ist der Plan…
Ansonsten waren wir gestern Abend noch bei einer wunderbaren Lesung zum Brief-Roman ,,Die gefährlichen Liebschaften“. In der radikalen Neuinterpretation des Dramatikers Heiner Müller wurde das Vorbild von Pierre Choderlos de Laclos 1980 im Theaterstück ,,Quartett“ mit fragmentarischer Sprache in die Neuzeit versetzt. Und zwei Schauspieler lasen gestern aus diesem provokativen Stück. Echt gut…
Doch damit nicht genug mit dem Gartnerschen Kultur-Programm in Hamburg. Heute stand noch der Besuch der Ausstellung “Vikings-Entdecker und Eroberer“ auf dem Programm. Das immersive Abenteuer durch Zeit und Legende sorgt mit Hilfe modernster Technologie für viel Information über die Welt der Wikinger. Dazu ein herzliches ,,Sael!“, wie die Nordmänner zu sagen pflegten. Was so viel bedeutet wie „Seid glücklich oder gesegnet“. Ich war dermaßen begeistert von der historischen, männlichen und kampferprobten Skandinavien-Welt, dass meine Gattin nur unter Androhung schwerwiegender Konsequenzen meinen Kauf eines Schwertes und eines Wikinger-Schildes verhindern konnte. Wie immer hatte Frau Gartner recht. Es wäre wohl auch schwierig geworden mit den Waffen durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen zu kommen.
Aber wer weiß, vielleicht kriege ich die Spielsachen ja zu meinem 62igsten Geburtstag im Mai…
Inzwischen wünsche ich Ihnen alle einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und hoffen Sie darauf, dass wir heute Nacht viel Spaß haben. Dann können Sie morgen in Blog- Form auch am Vergnügen partizipieren.
Bis dann!
Ihr Flötschman