Keine Macht den Schurken, dafür ein Hoch auf die Moral!

Aufgepasst Leute, es wird jetzt richtig gefährlich! Wir leben aktuell in ganz, ganz schlimmen Zeiten. Ich weiß nicht, ob ihr es schon gemerkt habt, aber das Verbrechen ist unter uns und sucht täglich nach neuen Opfern, einer Krake gleich, die mit ihren Fangarmen um sich greift und redliche Bürger in ihren gierigen, gräulichen Schlund stopft. Der Mensch ist anfällig geworden für lasterhafte Versuchungen, für sündhafte Entgleisungen, für schlimme Fehltritte und böse Schandtaten.

Kein Wunder…

Corona hat das Individuum stumpf werden lassen. Das eintönige Dasein, die Gleichmäßigkeit des Alltags fordern ihren Tribut. Da ist es einerseits ja verständlich, dass das gezwungenermaßen angepasste Wesen nun ausbrechen will, sich aufbäumen will gegen die allzu pflichtbewusste Obrigkeit, nunmehr bereit die normative Kraft des stetig Gleichen in Frage zu stellen. Aber andererseits laufen wir auch Gefahr unter den Trümmern der Revolution zu begraben zu werden.

Der Bürger droht zum Bürgerschreck zu werden. Wie könnten Recht und Ordnung da nicht auf der Strecke bleiben?

O tempora, o mores…

Erst kürzlich wurden mir Informationen zugetragen, die gnadenlos aufzeigen, wie schlimm es um unsere Gesellschaft im Moment bestellt ist. Einige wenige Bürger, die in Pandemiezeiten noch arbeiten und sich somit zwischendurch auch wild auf öffentlichen Straßen und Plätzen herumtreiben sollen sich in der Mittagspause in aller Öffentlichkeit ihrer Maske entledigt haben, um ihrem Verdauungsorgan Pizzastücke zuzuführen. Essen im Freien? In diesen Zeiten? Und mit diesem respektlosen Verhalten andere regelkonforme Mitmenschen gefährden. I

Ich kann es nicht glauben. Ja kann man denn nicht einmal Rücksicht nehmen und verzichten?

Potzblitz und Herrschaftszeiten…

Als die Übeltäter nach ihrer Völlerei auch noch zur Zigarette danach greifen wollten stellten glücklicherweise äußerst strenge Ordnungshüter, welche gutgemeinten Hinweisen von gesetztestreuen Bürgern nachgegangen waren die Ordnung wieder her und setzten dem sittenwidrigen Verhalten ein Ende.

Gott sei Dank!

Aber: So droht unser aller Leben richtig aus dem Lot zu geraten. Wenn, ja wenn jetzt nicht endlich die richtigen Maßnahmen getroffen werden. In diesem konkreten Fall mussten die Rechtsbrecher 560 Euro Strafe bezahlen. Und das war gut so.

Ja, Recht geschieht diesen Unholden. Wehret den Anfängen, sage ich dazu nur…

Ich wäre dafür die Strafen sogar noch zu verschärften. Diesen Ganoven müssen ihre Grenzen aufgezeigt werden. Wie sehr alles im Argen liegt zeigt nämlich auch das nächste Beispiel.

Ein Geschäftspartner (Name der ein-köpfigen Flötschman-Redaktion bekannt) erzählte mir bei einem Besuch im Hotel unter dem Siegel der Verschwiegenheit, dass er am Wochenende beabsichtige mit seinem Bruder und seiner Schwägerin ein familiäres Treffen im heimischen Wohnzimmer zu organisieren. Ein, zwei Gläschen kippen…Entgegen allen Vorgaben vonseiten der öffentlichen Verwaltung, wenn schon, dann wenigstens alleine zu trinken. Sie wissen schon, wegen der Ansteckungsgefahr…

Da war bei mir aber Schluss mit lustig! Da habe ich echt kein Verständnis für …

Das wird Konsequenzen haben! Jetzt unmoralisch dem zu Alkohol frönen, wo doch jeder weiß, wie hemmungslos der macht.

Der Mann wird sich noch wundern, wenn am Samstag die Polente an seine Wohnungstür klopft. Da bin ich ganz aufrechter Bürger und stolzer Denunziant!

Einer muss da ja Flagge zeigen!

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