Es lebe die Vergangenheit (und gleichzeitig auch ein Hoch auf mich…)

Tag 4 in Rom

Gibt es eigentlich in Europa eine Stadt, die sich selbst mehr feiert als Rom? Haben Sie einen Vorschlag? Ich meine so richtig mit Egozentrismus in jeder Ecke und in jeder Fuge der alten Mauern.

Also ich kenne keine…

Die eigene Geschichte ist auf nahezu jedem Quadratzentimeter präsent, sogar die Kanaldeckel und die Mülleimer sind mit  dem Hoheitszeichen des antiken Roms und dem auch heute noch gültigen Leitspruch S.P.Q.R. (Senatus Populusque Romanus) versehen. Wer architektonische Beispiele für Nationalismus in seiner eindruckvollsten Form sucht muss unbedingt mal einen Abstecher in die ewige Stadt unternehmen Es ist der Hammer was hier so an Monumentalbauten herumsteht. Und alle atmen den Geist der Vergangenheit.

Wer braucht schon die Moderne, wenn er so viel Geschichte hat wie Römer?

Waren heute beim Nationaldenkmal für den ersten König des damals neugegründeten Königsreiches Italien. Das von den Römern ob seines Baustils scherzhaft ,,Schreibmaschine“ genannte gigantische Bauwerk schmückt ein 12 m hohes bronzenes Reiterstandbild des Königs. Also so was hätte ich auch gerne, wenn ich dereinst mal das Zeitliche segnen werde. Werde ich testamentarisch verfügen, wenn ich übermorgen wieder zuhause bin! Bei dem Bau-Wahn im Südtiroler Tourismus ist so ein Reiterstandbild das mindeste was ich mir als Vater von meinen Erben und Sie sich von mir als Gastgeber erwarten dürfen. Dürfte sich gut machen im Garten vom Hotel Gartner.

Und da sage noch einer, dass Reisen nicht bildet…

Aber zurück zu unserem heutigen Tag in Rom. Kolosseum, Forum Romanum und Palatin-Hügel haben uns mal schnell 2000 Jahre in die Vergangenheit gebeamt. Architekturgeschichte gepaart mit umfangreichen Informationen zum wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben im alten Rom. Dazu noch ein paar Spritzer Gladiatoren-Blut und fertig ist die römische Historienpizza. Hat echt Spaß gemacht. Ich muss schon sagen: Obwohl nicht mehr ganz frisch, schmeckt das Ding immer noch recht knusprig.

Der Abend gehört wieder dem Ausgeh-Viertel Trastevere. Hier geht die römische Post ab. Die Verstärker sind hier auf ganz laut gedreht, wenn es gilt die Lebensfreude zum Ausdruck zu bringen.

Darauf ein oder zwei Glas Frascati.

Bis morgen!

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