Tag 9: Flötschman und die Natur. Die Geschichte einer neuen Liebesbeziehung

Ich beginne mir langsam Sorgen bezüglich des Kalorien-Rausches zu machen, dem ich mich seit Tagen hingebe. Habe heute zum Frühstück fünf Stück Madeleine verdrückt. Sie wissen schon: Die gelben weichen Dinger aus Sandmasse, Puderzucker, Ei, Butter und Rum.

Französisches Feingebäck deluxe…

Ich kann einfach nicht Nein sagen! Dann gab es noch ein großes Pistazien-Macaron und natürlich Baguette mit gesalzener Butter. Schuldig im Sinne der (über)-gewichtigen Anklage. Zu Hause gibt es erst mal Extra-Stunden auf dem Laufband und Salat bis mir das Grünzeug bei den Ohren rauskommt. Soviel ist sicher!

Ich schwöre…

Zum Glück habe ich nicht genug Zeit um mich allzu sehr über meine Fress-Eskapaden zu grämen. Dazu sind die Eindrücke, welche die normannische Natur auf mich macht einfach zu groß. Womit wir auch schon beim Thema wären…

Das heutige Ausflugs-Ziel, die Klippen von Etreta , Seine-Maritim, stolze Zeugen der Küsten-Evolution sind atemberaubend schön. Und hoch (75m), und rauh, und romantisch und faszinierend, und, ach mir fehlen die Worte. Googeln Sie einfach selbst, schauen Sie sich die Bilder an und verschaffen sich so einen eigenen Eindruck. Kann Ihnen ja hier nicht alles vorkauen! Muss ja schließlich neben meiner Blogger-Tätigkeit auch noch Urlaub machen. Und essen…

Die Kreidefelsen, die wunderbare Küste und nicht zuletzt die zahlreichen Surfer, die in Neopren-Anzuge gehüllt die Atlantik-Wellen reiten lassen uns jedenfalls stundenlang sprachlos vor so viel majestätischer Eleganz am Strand verharren.

Wenn ich uns sage meine ich übrigens die beiden Eltern Gartner und unsere Tochter Greta. Während wir nämlich die Landschaft der Normandie bewundern muss unser Baby immer noch auf die Beton-Mauer des Hotelzimmers starren. Die Grippe hat unseren Teenager immer noch fest in ihren Klauen.

Schade!

Zumal meiner kleinen Tochter heute auch noch ein weiterer Höhepunkt der normannischen Natur/Kultur entgeht: Das reizende Seebad Honfleur ist ein real gewordenes Postkartenmotiv. Schmale Gassen mit kleinen Spezialitäten-Geschäften und interessante Kunst-Galerien. Macht richtig Spaß in der kleinen Stadt zu bummeln.

Mit etwas Wehmut geht es heute Abend ins Bett. Morgen werden wir uns auf die knapp 1200 km lange Rückreise nach Meran begeben.

Einstweilen eine gute Nacht! Sie lesen morgen wieder von mir…

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