Grazie Roma! (Musik Antonello Venditti, Text: Flötschman…)

Tag 2 in der Hauptstadt

Schnappen Sie sich jetzt mal schnell ihr Handy, klicken Sie auf Spotify und geben Sie ,,Grazie Roma“ ein. Die alte Schnulze von Antonello Venditti wird ihren Ohren mehr oder weniger schmeicheln, passt aber ganz ausgezeichnet, wenn man Reiseberichte über den Süden Italiens liest und ein bisschen eintauchen will in die Gefühlswelt des “homo mediterraneus” und des Römers im Besonderen.

Sind Sie jetzt im musikalischen Edelkitsch-Modus? Bereit für meinen Tagesbericht? Ok?

Also dann. Tag zwei unseres Rom-Aufenthaltes.

Meine Frau feiert heute Geburtstag. Wie alt sie wird darf ich Ihnen hier und heute nicht verraten, aber unter uns gesagt, die Haut ist stirnseitig noch glatt wie ein Kinderpopo, gleiches gilt für das Dekolleté und auch für den Rest des geliebten Chassis. Das Geld, dass wir uns demzufolge bislang für Botox sparen konnten haben wir ins Hotel investiert.

Okay, okay, ein bisschen Kohle fließt heute auch für Geburtstagegeschenke und für ein tolles Abendessen all` italiana. In puncto Mode ist die Hauptstadt ja nicht das schlechteste Pflaster. Sind uns heute jedenfalls die Hacken abgelaufen und hätte ich nicht ein Liter Cola intus wäre mein Blutdruck sicher in sich zusammengebrochen beim Besuch der vielen Läden.

Zwischendrin ein leckeres Eis bei der spanischen Treppe, eine Pause bei der legendären “Fontana di Trevi” wo die Geister von Marcello Mastroianni und Anita Ekberg noch immer herumschwirren und das Gefühl von ,,Dolce vita“ omnipräsent ist. Dann noch ein Besuch beim “Pantheon”, der “Piazza Navona” und des Quirinalpalastes und jetzt -das kann ich Ihnen flüstern-qualmen meine neuen Designer-Socken aber richtig.

Den Text schreibe ich gerade mit den geschundenen Füßen im kalten Badewannen-wasser. Bin echt groggy.

Morgen geht es in den Vatikan. Hoffe wir kriegen dort die Absolution für die irdischen Vergnügungen, denen wir uns heute hingegeben haben.

Bis dann!

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