Tag 10: Vorletzte Etappe. Trouville-Heilbronn 830 km- 7.30 Stunden

Nein, wir haben es nicht ganz geschafft. Der Weg von Trouville nach Südtirol war uns dann doch zu weit. Also schnell nochmal einen Zwischenstopp eingelegt., bevor wir morgen ndie letzten 500 km unserer Reise in Angriff nehmen. Wir sind jedenfalls wieder in deutschen Gefilden. Erstaunlicherweise gibt es bei der Überschreitung der französisch-deutschen Grenze (wie im Übrigen schon auf der gesamten Strecke von Meran bis in die Normandie und retour) nicht den Hauch einer Kontrolle. Die Grenzposten sind wahrscheinlich alle noch etwas beeinträchtigt von den Neujahrs-Feierlichkeiten. Oder sie haben einfach keine Lust bei dem Sauwetter (pünktlich zur Einreise nach Deutschland hat es wieder zu schütten begonnen) ihre Wachhäuschen zu verlassen.

In der Nähe von Heilbronn finden wir ein sehr schönes Hotel, in welchem uns für die letzte Nacht unserer Reise Unterkunft gewährt wird. In der edlen Herberge werden wir auch gleich einem Corona-Test unterzogen. Viermal negativ…

Yes…

Da balle ich doch mal schnell die Gartner-Faust!

Wir haben die Reise durch das Corona-infizierte Frankreich also unbeschadet Überstanden. Und das, obwohl wir mit irrsinnig vielen Menschen in Kontakt waren, uns in mega-überfüllten Museen aufgehalten haben, in Bars und Restaurants maskenfrei getrunken und geschlemmt haben. Der Krankheits-Alarm bei unserem Baby Lilly war Gott sei Dank relativ unbegründet. Dem Teenager geht es auch schon wieder besser. Kurzum: Das Boostern hat sich für unsere Familie also definitiv bezahlt gemacht.

Das Fazit der Reise ist dementsprechend richtig, richtig gut.

Fun gehabt, zu viel gegessen und getrunken, irrsinnig viel erlebt, viel Kunst gesehen und obendrein gesund geblieben.

Also, geht doch…Auch in Zeiten wie diesen ist das Leben absolut lebenswert.

Die Kinder werden am Abend vor dem Dinner noch zum Ausfüllen der digitalen Einreise-Formulare für Italien verdonnert, während die Eltern im Wellness-Bereich des Hotels lümmeln. Vorsicht ist ja bekanntermaßen die Mutter der Corona-Porzellan-Kiste. Vielleicht sind die italienischen Grenzbeamten fünf Tage nach Silvester ja schon wieder nüchtern und freuen sich über eine intensivere Kontrolle der Familie Gartner.

Jedenfalls werden wir morgen Abend schon wieder in Meran sein. Gemeinsam mit unseren Erinnerungen…

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