Tag 8: Paris-Trouville sur Mer 200 km (2.30 Stunden)

Waren Sie schon mal in der Normandie? Nein? Dann kann ich Ihnen nur eines sagen: Packen Sie bei nächster Gelegenheit ihre sieben Sachen und starten Sie Richtung Nord-Frankreich. Es ist ein Traum hier. Von Paris aus ist man ziemlich schnell an der ,,Cote Fleurie“, der herrliche Blumenküste. Deauville, Trouville, Honfleur…ein Seebad ist schöner wie das andere. Sehr schick, sehr lässig, sehr, nun ja, sehr französisch.  Doch Infos über die reizenden Ortschaften und ihre Besonderheiten bekommen Sie später noch. Jetzt gibt es zunächst Wichtigeres zu berichten.

Sie werden es kaum glauben aber es gibt auch im Jahr 2022 noch andere Krankheiten als Corona. Sie erinnern sich? Der gestrige Reise-Bericht schloss mit der wichtigen Frage, ob wir unsere Reise eventuell wegen der plötzlichen Erkrankung unserer Teenager-Tochter abbrechen müssten oder eben nicht. Die Antwort lautet: Nein, nein und nochmals Nein! Wir sind weiter „on tour…“. Unsere Lilly leidet nur unter einer leichten Erkältung und einer Magen-Verstimmung (französische Küche…???). Soll es auch geben. Darauf trinken meine Gattin, die erwachsene Tochter Greta und meine Wenigkeit bei unserer Ankunft in Trouville- Sie werden es kaum glauben- mal drei Glas Champagner.

Nachdem Hotel-Zimmer in Frankreich auch durchaus erstmal um 16 Uhr bezugsfertig sind bleibt auch noch Zeit für eine Platte Meeresfrüchte am Strand bei sage und schreibe 17 Grad Außen-Temperatur. So lässt es sich auch in schwierigen Zeiten wie den aktuellen durchaus leben.

Fast wie, äh Gott in Frankreich.

In Deauville treiben sich jetzt zum Jahres-Anfang gerade die Gemeinde-Armen von Paris herum. Ohne Louis Vuitton-Tasche und Hermes-Gürtel brauchen Sie hier gar nicht vor die Tür gehen. Ansonsten wird man auf der Stelle mit Austern-Entzug bestraft.

Wir sind die einzigen ausländischen Teilnehmer am französischen Hautevolee- Kongress. Schlagen uns tapfer. Jetzt zeigt sich wieder einmal wie wichtig es ist mit großem Gepäck zu reisen. Dank der mitgebrachten Kleider-Vielfalt kann ich mich – zum Entsetzen meiner drei Damen – dreimal täglich umziehen. Und bin somt durchaus on vogue und somit Deauville-tauglich.

Gott sei Dank! Ich will keine üble Nachrede von den ganzen Franzosen hier hören.

Bis morgen liebe Freunde und wünscht Euch vor dem eventuell geplanten Normandie-Urlaub von eurem Partner oder wem auch immer mindestens ein Lacoste-Hemd und eine Longchamp Hose.

Sonst seid ihr hier außen vor. Darauf mein Wort!

Euer Flötschman

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