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	<title>Alternativer Sport Blog | Wo Sport und Kultur sich trifft</title>
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	<description>Der Satire Blog aus dem Herzen Südtirols. Wortgewandtes Gedanken Wirrwarr zu topaktuellen Themen! Genießt Lifestyle, Sport, Reisen, Kunst &#38; Kultur mit Humor &#38; Ironie!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Mar 2026 19:30:59 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Alternativer Sport Blog | Wo Sport und Kultur sich trifft</title>
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		<title>Von der Liebe, dem Hunger und ein bisschen auch vom Fußball</title>
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		<dc:creator><![CDATA[floetschman]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 19:30:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich war ich nach längerer Zeit wieder mal in einem Fußball-Stadion. In Madrid. Atletico gegen Espanyol Barcelona. Die Tickets für das Spiel waren ein Geschenk meiner Ehefrau. Ein Wochenende in der spanischen Hauptstadt inklusive. Nicht schlecht, oder? Ach was habe ich doch gut geheiratet! Eine Frau, die ihrem Angetrauten Fußball-Karten schenkt und dann auch noch aufopferungsvoll als Begleitung mit ins&#8230;</p>
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<p>Neulich war ich nach längerer Zeit wieder mal in einem Fußball-Stadion. In Madrid. Atletico gegen Espanyol Barcelona. Die Tickets für das Spiel waren ein Geschenk meiner Ehefrau. Ein Wochenende in der spanischen Hauptstadt inklusive.</p>



<p>Nicht schlecht, oder?</p>



<p>Ach was habe ich doch gut geheiratet! Eine Frau, die ihrem Angetrauten Fußball-Karten schenkt und dann auch noch aufopferungsvoll als Begleitung mit ins Stadion kommt, kann nur von ehelicher Liebe durchdrungen sein. Behaupte ich jetzt einfach mal.</p>



<p>Ein Schelm wer anderes dabei denkt…</p>



<p>Jedenfalls war ich super-happy mit dem Geschenk und es verlangte mich fernab aller Liebesbekundungen zunächst mal nach banalem Fußball-Vergnügen!</p>



<p>Madrid also.</p>



<p>Im Stadion Riyadh Air Metropolitano.</p>



<p>Auf der Fahrt mit der prall gefüllten U-Bahn hin zum Fußball-Tempel war ich schon voller Vorfreude auf das anstehende Spektakel. Neben mir und meiner Frau war auch ein spanisches Pärchen aufgeregt. Oder soll ich besser sagen erregt?</p>



<p>Stopp…</p>



<p>Darf ich das Erlebnis in diesem Blog hier wiedergeben, ohne mich zu weit aus dem Sittlichkeits-Fenster zu lehnen?</p>



<p>Keine Ahnung. Ist mir auch egal. Ich will das jetzt erzählen…</p>



<p>&nbsp;Die beiden mittelalterlichen Turteltäubchen befanden sich jedenfalls im Ausnahmezustand. Offenbar hatte Amors Pfeil die beiden auf ihrem Weg zum Stadion tief in verschiedene Körperteile getroffen. In innigster Umarmung, eng an uns gepresst (habe ich schon erwähnt, dass die Bahn wirklich, sehr, sehr voll war?) sorgten die beiden für ein im wahrsten Sinne des Wortes intensives Vorspiel zum La-Liga-Match. Wobei die Begriffe Vorspiel und Verkehrsmittel im Zusammenhang mit dem Verhalten der beiden Verliebten ziemlich wörtlich zu nehmen waren. Vom Austausch von Körperflüssigkeiten nicht mehr allzu fern, wurde die heiße Phase des Abends sozusagen schon vor Spielbeginn eingeläutet.</p>



<p>Sind schon sehr heißblütig diese Spanier.</p>



<p>Im Sport und ganz offensichtlich auch in der Liebe,</p>



<p>&nbsp;Ist das nicht schön?</p>



<p>Und ein so richtig in Wallung gebrachtes Blut kann an einem Fußball-Samstag-Abend weder der Fankultur noch der Beziehung schaden, oder?</p>



<p>Da musste mir jetzt auch wirklich niemand mit der Moral-Keule kommen.</p>



<p>,,Viva el amor y la pasion”, rief ich in die U-Bahn-Menge und blickte dabei in die irritierten Gesichter der restlichen U-Bahn-Gäste. Meine Frau schüttelte ob meiner leidenschaftlichen Reaktion nur den Kopf. Ein bisschen glaubte ich aber auch ein Schmunzeln, um ihre Mundwinkel zu erkennen.</p>



<p>Nach längerer Fahrt mit hitziger Tuchfühlung, angesichts derer wir fast schon eine körperliche Verbundenheit zu unseren Nachbarn aufgebaut hatten, knurrte uns bei der Ankunft im wunderschönen, supermodernen Stadion ziemlich der Magen. Gott sei Dank empfand auch unser Sitznachbar ein ähnliches Gefühl und holte aus seinem Rucksack eine riesige Chorizo-Salami und ein noch größeres Wurstmesser heraus. Sicherheit im spanischen Stadion? Kontrolle potentieller Waffen? Pustekuchen…Schließlich geht es in Spanien sehr oft um das Wohl von Leib und Seele. Und wenn wir uns in diesem Blog schon mit Gefühlswelten und Leidenschaften beschäftigen, dann darf natürlich Gastfreundschaft und Großzügigkeit auch nicht fehlen.</p>



<p>Lange Rede, kurzer Sinnn: Die Wurst und in der Folge noch weitere Leckereien (sehr empfehlenswert ein, zwei Schlückchen vom ,,Pares Balta Blanca Cuisine“ einem herrlichen Cava, der von unserem Sitznachbarn -man mag es kaum glauben-ebenfalls ins Stadion geschmuggelt worden war…) wurden zwischen dem Chorizo-feurigen Spanier und den beiden Südtirolern freundschaftlich geteilt.</p>



<p>&nbsp;Wunderbar!</p>



<p>Fußball wurde nebenbei auch noch gespielt. Allerdings erst, nachdem das ganze Stadion voller Inbrunst die Atletico-Hyme gesungen hatte und einige Tränen der Zuneigung und der Begeisterung verdrückt worden waren.</p>



<p>Ach diese Südländer…</p>



<p>Es gab auch sportlich einiges zu feiern bei diesem Spiel. Vier Tore auf Seiten der Madrilenen und zwei von den Katalanen. Die Atletico-Welt war an diesem Abend vollkommen in Ordnung.</p>



<p>,,Salud, amor, pesetas y tiempo para disfrutarlos” (Bitte von Google übersetzen lassen und dann am besten auch nach dem Motto leben).</p>



<p>Hasta la vista!</p>



<p>Ihr Flötschman</p>
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		<title>Klassik und nichts zu futtern: Die Gartners reisen in den hohen Norden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[floetschman]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2025 10:10:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geneigte Leser! Sie wollen wissen, wo ich mich im Moment so herumtreibe. Während der Weihnachtsfeiertage. Was dieses Jahr an Silvester so ansteht. Sie wollen ein bisschen an meinem Leben teilhaben? Na, dann will ich mal nicht so sein. Ich bin mit meinem holden Weib vor zwei Tagen in Hamburg gelandet. Schneller Flug von Bozen in die Hansestadt. In Südtirol gestartet&#8230;</p>
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<p>Geneigte Leser! Sie wollen wissen, wo ich mich im Moment so herumtreibe. Während der Weihnachtsfeiertage. Was dieses Jahr an Silvester so ansteht. Sie wollen ein bisschen an meinem Leben teilhaben? Na, dann will ich mal nicht so sein.</p>



<p>Ich bin mit meinem holden Weib vor zwei Tagen in Hamburg gelandet. Schneller Flug von Bozen in die Hansestadt. In Südtirol gestartet und kurz darauf auch schon im hohen Norden gelandet. Rucki Zucki…Ab dafür! Für denselben Abend hatten wir Karten für die Elbphilharmonie. Ein Wintermärchen: Geschichten und Lieder zur Weihnachtszeit“. Ein bisschen Mozart, eine Line Händel und obendrauf noch eine Prise Tschaikowsky. Kultur sniffen…Balsam für die Weihnachtseele. Ein bisschen was für jedermann. Das Klassik-Christkind möge es mir verzeihen, aber das Ganze ist ein Stück weit beliebig. Hätte mich jetzt trotz der großartigen Solisten nicht aus die Weihnachtslatschen kippen lassen, wenn, ja wenn nicht die Literatur und Katharina Thalbach gewesen wären. Die deutsche Filmpreis -und Grimme-Preis-Trägerin war einfach eine Wucht. Quakend und schreiend, rezitierend und brabbelnd rockt sie die Bühne in der ausverkauften Philharmonie. Ob Loriot oder Ringelnatz, Robinson oder Hering, die Thalbach hat alle Repertoires drauf. Sie entledigt sich ihrer Schuhe hüpft über die Bühne, räkelt sich auf einer Couch und das Publikum wirft sich ihr zu Füßen. Die alte Frau des deutschen Theaters allein rechtfertigt den Besuch der Veranstaltung.</p>



<p>Echt cool!</p>



<p>Gestern dann das Alternativ-Programm. Als vielseitig interessierter Tourist und Reise-Blogger will man ja eintauchen in das Programm der besuchten Stadt. Dazu gehört für uns auch ein bisschen Sport. Passiv diesmal…Basketball -Bundesliga stand an. Hamburg gegen Oldenburg. Ausverkaufte Halle. Geile Stimmung. Super Mucke. Und die Hausherren werden im Nord-Derby von der Gastmannschaft aus Oldenburg vorgeführt.69:94. Oje… Was für Blamage. Die Neapolitaner des Nordens aus Oldenburg sorgen für großartige Stimmung. Laut und fanatisch. So geht Entertainment!</p>



<p>Nachher gibt es für mich noch was zu futtern. Wenig und dann noch vegan. Was soll ich machen? Ich habe es gerade etwas am Magen. ,,Die Schleimhaut ächzt, es drückt im Bauch, heut gibt es Reis und das mit Lauch“. Wenigstens kommt die Poesie nicht zu kurz. Und sei sie noch so schlecht.</p>



<p>Ich melde mich, wenn was Neues passiert hier im hohen Norden.</p>



<p></p>
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		<title>Dead man Cycling: Die Rentner sind wieder unterwegs…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[floetschman]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 19:03:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt eine gute Nachricht zu vermelden: Ich lebe noch! Keine Selbstverständlichkeit in Anbetracht der gefährlichen Menschen, die sich da draußen auf unseren Straßen herumtreiben und unser aller Leben bedrohen. Die Rede ist von den vielen Rentnern die sich jetzt, wo die Temperaturen wieder in die Höhe gehen, frühlingsfroh ins Freie wagen, um ihre wintersteifen Knochen aufzuwärmen und ihre Körper&#8230;</p>
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<p>Es gibt eine gute Nachricht zu vermelden: Ich lebe noch! Keine Selbstverständlichkeit in Anbetracht der gefährlichen Menschen, die sich da draußen auf unseren Straßen herumtreiben und unser aller Leben bedrohen. Die Rede ist von den vielen Rentnern die sich jetzt, wo die Temperaturen wieder in die Höhe gehen, frühlingsfroh ins Freie wagen, um ihre wintersteifen Knochen aufzuwärmen und ihre Körper wieder geschmeidiger werden zu lassen, indem sie sich altersgerechten Freizeitaktivitäten widmen. &nbsp;</p>



<p>Dazu nutzen sie gerne die sportliche Allzweck-Waffe aller Senioren: Das E-Bike.</p>



<p>Als ich heute Vormittag nichtsahnend aus meiner Haustür trat, ein fröhliches Liedchen vor mich hin trällernd, konnte ich noch nicht ahnen, was mir kurz nach dem Beginn meines Spazierganges widerfahren würde. Auf dem Weg zum Gemüse-Laden, den Spargel für das geplante Mittagessen schon fest im Auge, wurde ich durch einen schrillen weiblichen Warn-Schrei aus meinen Tagträumen geweckt und wich reaktionsschnell, wie ich nun einmal bin schnell zur Seite. Trotzdem spürte ich einen heftigen Schlag gegen meine Hüfte und fand mich im selben Moment auf meinem Hosenboden wieder, meine Designerjeans um einen unfreiwilligen Riss erweitert. Kurz benommen blickte ich in das Gesicht der Frau, die mir durch ihren Ruf eine Ganzkörper-Lähmung, eine Fuß-Amputation oder zumindest einen kurzen Aufenthalt im örtlichen Krankenhaus erspart hatte. Die Dame reichte mir ihre helfende Hand und wies mit ihren blutroten Finger-Nägeln gleichzeitig auf eine Gruppe von Senioren die raketengleich auf ihren E-Bikes ganz nahe an mir vorbeigeschossen waren und mich deshalb zu Sturz gebracht hatten. Mit ihren tarngrünen Übergangsjacken und den martialisch anmutenden Helmen auf ihren weißbehaaren Köpfen wirkten sie auf mich fast schon militärisch bedrohlich.</p>



<p>Mobile Untote die Angst und Schrecken verbreiten!</p>



<p>Auf die empörten Rufe meiner neugewonnenen Freundin und Lebensretterin gab es keine Reaktion vonseiten der radelnden Altmeister. Sie radelten weiter, als ob es kein Morgen gebe (was in Anbetracht des Alters der ambitionierten Sportler so abwegig gar nicht sein mag…). Meine boshafte Bemerkung, wahrscheinlich hätten die älteren Herrschaften alle ihre Hörgeräte ausgeschaltet, entlockte meiner Helferin ein leichtes Schmunzeln.</p>



<p>Während sich die Omas und Opas mit Überschall-Geschwindigkeit aus unserem Blickfeld geradelt hatten, ohne uns eines Blickes gewürdigt zu haben, hatte sich inzwischen eine kleine Gruppe von empörten Zeugen des Unfalls um mich geschart. Der eine klopfte mir den Staub von meinem Wintermantel, der andere bot mir einen Schluck aus einer flugs herbeigezauberten Wasserflasche an, der dritte sprach mir Mut zu und bot sich als Zeuge in einem eventuell noch auszufechtenden Prozess an, bei dem ich mit einem Schadenersatz in schwindelnden Höhen rechnen könne.</p>



<p>Es waren herzerwärmende Momente, die mir richtig guttaten.</p>



<p>Schnell kehrte das Thema aber wieder zur radelnden Gefahr zurück, die der gesamten Gesellschaft durch die Rentner auf E-Bikes droht. Seit der Erfindung des elektrischen superleicht nutzbaren Draht-Esels -so der allgemeine Tenor-sei man vor unsportlichen, unbeweglichen Menschen nicht mehr sicher. Einerseits sei es ja schön, dass ältere Menschen nunmehr glauben, würden sie alle seien die gleichzeitige Reinkarnation von Eddy Merckx, Bernard Hinault und dem gedopten Lance Armstrong. Schön, dass Sie jeden Nachmittag vor und nach der Kaffee- und Kuchen-Pause noch schnell eine Giro d’ Italia und Tour de France-Etappe in ihr Sport-Programm mit aufnehmen.</p>



<p>Aber was genug ist, ist genug…</p>



<p>So sprachen die Zeugen meines Unfalls.</p>



<p>Und ich? Ich hinkte zum nächsten Laden, um mir ein Paar neue Jeans zu kaufen…</p>
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		<title>Die Gartners suchen das Abenteuer und bekennen richtig Farbe. Tag 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[floetschman]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2024 19:58:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Waren Sie schon einmal mit einem vierrädrigen Fahrzeug ohne Türen, ohne Scheiben und mit einem Etwas über ihrem Kopf das man nur mit viel Gutem Willen ein Dach nennen kann? Nein? Dann sind Sie noch nie Quad gefahren. Eine Erfahrung die Sie unbedingt nachholen sollten. Macht irren Spaß. Okay, die ganze Angelegenheit kann durchaus als etwas staubig bezeichnet werden, umweltschonend&#8230;</p>
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<p>Waren Sie schon einmal mit einem vierrädrigen Fahrzeug ohne Türen, ohne Scheiben und mit einem Etwas über ihrem Kopf das man nur mit viel Gutem Willen ein Dach nennen kann? Nein? Dann sind Sie noch nie Quad gefahren. Eine Erfahrung die Sie unbedingt nachholen sollten. Macht irren Spaß. Okay, die ganze Angelegenheit kann durchaus als etwas staubig bezeichnet werden, umweltschonend ist die Geschichte auch nicht, aber so wie wir seid Beginn der Reise unterwegs sind ist das auch noch egal und im Falle der Fahrzeug-Vermietung hier auf Fuerteventura muss man auch bereit sein sich mit der italienischen Mafia einzulassen, welche die Führung des kanarischen Quad-Wesens übernommen hat. Sympathisch familiär und südländisch kommunikativ wird dem Kunden das Geld aus der Tasche gezogen und man bekommt obendrein noch eine Flasche stilles Wasser geschenkt. Diese Großzügigkeit wissen wir sehr zu würdigen. Wer den ersten Teil meines Reise-Blogs gelesen hat weiß, dass auch die deutsche Lufthansa sehr spendabel im Umgang mit kleinen Wasser-Flaschen ist. Und das finden wir nach wie vor sehr schön. Mafia oder Fluggesellschaft, wen kümmerts? Hauptsache ein Getränk ist im Preis inclusive.</p>



<p>Auf holprigen Wüstenstraßen sausen wir über die Insel, die &#8211; auch wenn man länger auf selbiger unterwegs ist- nicht wirklich schöner wird (mit Ausnahme der langen feinsandigen Strände…) und unterhalten uns prächtig, während wir Sand schlucken und nach Luft japsen, weil auch unsere Nasenlöcher mit unterschiedlichen kanarischen Partikeln verstopft sind.</p>



<p>Trotz dreistündiger Insel-Tour bleibt nachher noch genügend Zeit, um den deutschen und englischen Hotelgästen dabei zuzusehen wie sich ihre ursprünglich Butterkäse- und Cheddar-farbenen Körper langsam in ein zartes Rot umwandeln. Eine Tatsache mit der auch wir Gartners uns langsam anzufreunden gezwungen sind. Aus Mozzarella wird in unserem italienischen Fall Pecorino mit roter Rinde. Was uns allerdings komplett Tomate ist, um im gastronomischen Länder-Jargon zu bleiben.</p>



<p>Morgen setzten wir zur Nachbar-Insel Lanzarote über.</p>



<p>Mal sehen, was uns dort außer herrlichem Sommer-Wetter so erwartet.</p>
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		<title>Warum Ryan Gosling und ich keine Croissants essen…</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 15:57:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mann was fühle ich mich heute gut. So richtig fit und gesund und voller Energie, geistig rege, dazu unglaublich optimistisch und obendrein wahnsinnig motiviert. Ich nähere mich langsam wieder meiner besten körperlichen Verfassung. Darauf bin ich schon stolz. Habe soeben versucht einige Walnüsse mit meinen Bauchmuskeln zu knacken selbstverständlich ohne diese Kalorienbomben (34,8 kcal pro Nuss) gegessen zu haben. Die&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://floetschman.com/warum-ryan-gosling-und-ich-keine-croissants-essen/">Warum Ryan Gosling und ich keine Croissants essen…</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://floetschman.com">Satire Blog von Flötschman| Lifestyle, Sport, Reisen, Kunst &amp; Kultur</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mann was fühle ich mich heute gut. So richtig fit und gesund und voller Energie, geistig rege, dazu unglaublich optimistisch und obendrein wahnsinnig motiviert. Ich nähere mich langsam wieder meiner besten körperlichen Verfassung.</p>



<p>Darauf bin ich schon stolz.</p>



<p>Habe soeben versucht einige Walnüsse mit meinen Bauchmuskeln zu knacken selbstverständlich ohne diese Kalorienbomben (34,8 kcal pro Nuss) gegessen zu haben.</p>



<p>Die Früchte dienten demzufolge also nur als Mittel zum Trainings-Zweck.</p>



<p>Aktuell blieb es noch bei dem Versuch , aber ich bin zuversichtlich, dass ich schon bald dem&nbsp; Schauspieler Ryan Gosling der im filmischen Meisterwerk ,,Barbie“ mit seiner ausgeprägten Bauchmuskulatur zu begeistern wusste Konkurrenz machen kann.</p>



<p>Flötschman meets Ken…</p>



<p>Yes!</p>



<p>Gegessen wird nämlich nicht mehr, seit den Schlemmer-Weihnachts-Tagen, den bacchantischen Ausschweifungen während der schönsten Zeit des Jahres. Fondue, Raclette, Pasta, Panettone…Kochen und Essen mit der Familie, Einladungen bei Freunden und Bekannten, Weihnachtsfeiern mit Geschäfts-Partnern…</p>



<p>So konnte es einfach nicht weitergehen. Es galt Konsequenzen zu ziehen.</p>



<p>Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß ob sie wiederkommen“ hat einst der irische Dichter Oscar Wilde gesagt. Na ja, dass mit dem Nachgeben hat der Skandalautor und bekennende Ästhet&nbsp; ganz gut hingekriegt, seiner Gesundheit war das ausschweifende, hedonistische Leben aber eher abträglich. Wilde starb mit 46 Jahren.</p>



<p>Ich werde heuer 60 Jahre alt. Und im Gegensatz zu Wilde bin ich noch am Leben.</p>



<p>Und möchte es unbedingt noch mindestens weitere 60 Jahre bleiben.</p>



<p>Ich esse schon ganz gerne gut und vergönne mir auch ab und zu mal gerne ein Gläschen mit prickelndem Inhalt (und ich meine damit nicht Mineralwasser…). Andererseits liebe ich Mode und generell Ästhetik in allen Lebenslagen und wer mich kennt weiß dass ich auch narzisstischen Auftritten auf den unterschiedlichsten&nbsp; Bühnen (Hotel, Partys etc.) nicht völlig abgeneigt bin. Bei den genannten Gelegenheiten erzielen Fettpolster an Hüfte, Bauch oder Po naturgemäß aber nicht die gewünschte Wirkung.</p>



<p>Also heißt es nach den Ausschweifungen in der Weihnachtszeit wieder disziplinäre Maßnahmen zu treffen, wenn der Anzug sich wieder eng an den erträumt athletischen Körper schmiegen soll.</p>



<p>Auf dem steinigen Weg zurück in die helfen mir aktuell vollkommen geschmacksneutrale Protein-Shakes (gibt es im Übrigen auch in den Geschmacksrichtungen Vanille und Schokolade was die ganze Geschichte aber nicht wirklich besser macht), ausgedehnte Spaziergänge bei klirrender Kälte (Oh Jemine…) und stundenlange Fahrradtouren (Schluchz…) auf dem Ergometer.</p>



<p>Es ist nicht leicht momentan, aber da muss ich wohl durch.</p>



<p>Nachts träume ich von Rohschinken und Blauschimmel-Käse, von Salami und Mozzarella, von Trüffel und Wagyu-Rind. Im Schlaf trinke ich dazu eine Flasche Dom Perignon Brut Jahrgang 2000.</p>



<p>Die Realität sieht mit leichten Blattsalaten und frischem Quellwasser leider anders aus.</p>



<p>Immerhin beginnen die überschüssigen Weihnachtskilos jetzt aber langsam zu purzeln.</p>



<p>Und ich fühle mich tagtäglich besser und besser. (Siehe erster Absatz dieses Textes…)</p>



<p>Für irgendwas muss das ganze Elend ja schließlich gut sein.</p>



<p>Während ich mich weiter quäle stelle ich mir vor wie der wohlwollende Blick meiner Gattin über meinen gestählten Körper streift und in ihren Augen Verzückung, Stolz und Lust aufblitzen.</p>



<p>Dummerweise hält sie aber in meinen Tagträumen auch immer ein mit Nougatcreme gefülltes Croissant in ihren schlanken Händen.</p>



<p>Im Hintergrund ertönt der Gesang der Sirenen. Dem ich aber nicht bereit bin nachzugeben.</p>



<p>Aber jetzt ist Schluss mit dem Gelaber. Ich muss weitere Fakten sprechen lassen.</p>



<p>Mein Home-Trainer ruft nach mir.</p>



<p>Sie hören (lesen…) schon bald wieder von mir.</p>



<p>Bis dahin verbleibt mit hungrigen Grüßen:</p>



<p>Ihr Flötschman</p>
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		<title>Tage 13, 14 und 15: Der Urlaub nähert sich mit ekstatischen Schreien seinem Ende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[floetschman]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2023 00:03:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie wollten schon immer mal Tarzan spielen und mit ihrer Jane (oder natürlich auch umgekehrt, da muss man heutzutage höllisch aufpassen…) den Urwald unsicher machen? Von Baum zu Baum springen, von Liane zu Liane, immer einen urigen Schrei auf den Lippen? Dann sind sie in Costa Ricas Nebelwald rund um Santa Elena und Monteverde absolut richtig. Auch meiner Frau und&#8230;</p>
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<p>Sie wollten schon immer mal Tarzan spielen und mit ihrer Jane (oder natürlich auch umgekehrt, da muss man heutzutage höllisch aufpassen…) den Urwald unsicher machen? Von Baum zu Baum springen, von Liane zu Liane, immer einen urigen Schrei auf den Lippen? Dann sind sie in Costa Ricas Nebelwald rund um Santa Elena und Monteverde absolut richtig. Auch meiner Frau und mir entfuhren gar einige Dschungel-Jodler, als wir uns heute abenteuerlustig mit dem Zipline-Stahlkabel&#8211;System &#8211; welches hier überall als Fun-Attraktion angeboten wird &#8211; über die Baumkronen des dichtbewachsenen Waldes hinwegbewegten.</p>



<p>Dazwischen noch ein unglaublich männlicher Johnny-Weissmüller-Gedenk-Sprung (die Älteren unter meinen Lesern werden sich an den Dschungel-Filmstar noch erinnern…) meinerseits von einem 20 m hohen Aussichtsturm, nur an einer Liane befestigt: Testosterongesteuerter dürfte in der Vergangenheit im Urwald wohl nur King Kong gewesen sein, als er dereinst gegen Godzilla kämpfte. Sagt meine Frau. Und die hat bekanntermaßen immer recht.</p>



<p>Ein bisschen luftiges Abenteuer &#8211; aufgemotzt und ergänzt durch einen ausgedehnten Walk über phantastische Hängebrücken &#8211; hat heute für einen wirklich hohen Spaßfaktor gesorgt. Hier im Nebelwald wo wir übrigens mitten in der Wildnis in einem reizenden kleinen Holz-Bungalow wohnen fühlen wir uns richtig wohl.</p>



<p>War auch notwendig, nachdem wir gestern noch verärgert durch den vier Autostunden von hier entfernten an der Pazifikküste gelegenen Manuel-Antonio-Nationalpark gestolpert waren. Gefühlt mit 5000 anderen Touristen, die freudig jede Motte, jeden Grashüpfer und jeden noch so kleinen Schmetterling bestaunten, die sich zwischen die Äste des abgehalfterten Horror-Platzes verirrt hatten. Nach einer Viertel Stunde verließen wir den Tourismusort des Grauens und machten es uns lieber am Pool unseres Hotels bequem.</p>



<p>Lieber unter der Palme liegen als sich auf selbige bringen lassen.</p>



<p>Ein Motto das wunderbar funktionierte.</p>



<p>Morgen geht es weiter an den Golfo de Papagayo. Die letzten beiden Tage noch ein bisschen am Strand abhängen. Mal sehen was dort noch passiert. Je nachdem melde ich mich nochmal bei Ihnen, oder sage jetzt schon: ,,Nos vemos de nuevo mis amigos“!</p>



<p>Getreu dem Motto: Heute ist nicht alle Tage: Ich komm wieder keine Frage! (Paulchen Panther)</p>
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		<title>Wenn der Berg ruft schmerzt auch schon mal der Unterleib</title>
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		<dc:creator><![CDATA[floetschman]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 18:27:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern habe ich sie gesehen. Die Helden der Straße. Als ich gemeinsam mit der besten Ehefrau von allen gemütlich mit meinem Motorrad über das Stilfser-Joch, den mit 2757 höchsten Gebirgspass Italiens tuckerte. Einen nach den anderen habe ich überholt und mich bei über 30 Grad Hitze gewundert welchen Qualen sich Menschen auszusetzen bereit sind. Die Rede ist von den Hunderten&#8230;</p>
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<p>Gestern habe ich sie gesehen. Die Helden der Straße. Als ich gemeinsam mit der besten Ehefrau von allen gemütlich mit meinem Motorrad über das Stilfser-Joch, den mit 2757 höchsten Gebirgspass Italiens tuckerte. Einen nach den anderen habe ich überholt und mich bei über 30 Grad Hitze gewundert welchen Qualen sich Menschen auszusetzen bereit sind. Die Rede ist von den Hunderten von Fahrradfahrern auf ihren Draht-Eseln, die eine Steigung von 12% auf sich nehmen, um sich selbst und unter Umständen auch anderen zu beweisen, dass sie richtig ernstzunehmende Sportler sind.</p>



<p>Was ihnen übrigens vollkommen gelingt!</p>



<p>Pustend, schwitzend, den Blick geradeaus gerichtet, das steile Ziel vor Augen.…</p>



<p>Wirklich, wirklich imponierend…</p>



<p>Ein bisschen schämte ich mich schon, dass ich selbst mit so geringem Muskel-Aufwand unterwegs war, während sich die Asphalt-Heroes vor meinen erstaunten Augen zu Protagonisten ihres eigenen sportlichen Daseins emporschwangen.</p>



<p>Mein schlechtes Gewissen hielt mich aber nicht davon ab auf dem Joch anzuhalten, mich vor eine der schrecklichen Raststätten zu setzten, die sich dort touristisch aneinanderreihen und zur Regulierung meines Zuckerhaushaltes eine Cola zu schlürfen. Grund meines kurzen Breaks war neben dem Durst einerseits das Interesse an den großartigen Radfahrern selbst, andererseits natürlich an ihren ultramodernen Vehikeln und nicht zuletzt auch an ihrem mehr oder weniger modischen Erscheinungsbild.</p>



<p>Gespannt beobachtete ich wie die an diesem Tag ausschließlich männlichen Athleten den Berg mit freigelegtem Oberkörper erklommen, das atmungsaktive T-Shirt bis zum Bauchnabel geöffnet, während sich Bäche von Schweiß über ihre Brustkörbe ergossen.</p>



<p>Das letzte Mal als ich so enganliegende und tiefgeschnittene (wenn auch nicht in unbedingt aus Goretex -Material bestehende…) Kleidung am Körper von Menschen gesehen hatte, die ihre Haut &nbsp;so bereitwillig der Öffentlichkeit zeigten, war bei der diesjährigen Fernseh-Übertragung der Oscar-Verleihung aus Los Angeles gewesen. Da waren die Hauptdarsteller allerdings in Valentino und Dolce-Gabbana gehüllt, kamen wahrscheinlich frisch von der Schönheits-OP und mussten trotz des gleißenden Rampenlichts dem sie ausgesetzt waren auch nicht so stark schwitzen.</p>



<p>Ok, ich weiß, der Vergleich hinkt, aber irgendwie erschienen mir die in Hollywood glücklicher.</p>



<p>Was Schauspieler und Radfahrer offenbar gemeinsam haben scheint der regelmäßige Besuch beim Depilier-Experten im Kosmetik-Studio zu sein. Extrem glatte Beine, unglaublich blanke Brust, vielfach komplett enthaarter Schädel. Letzteres mag bei den Sportlern damit zusammenhängen, dass die Haare möglicherweise rasiert wurden um den Kopf für das Wesentliche, also das Fahrrad-Fahren freizubekommen.</p>



<p>Oder aber mit der Tatsache, dass sich der Großteil der Menschen die ich gestern bei der Ausübung ihrer Lieblings-Freizeitbeschäftigung beobachten durfte erstaunlicherweise in fortgeschrittenem Alter befand und schon aus diesem Grund zur Kahlköpfigkeit neigte.</p>



<p>Irgendwie taten mir die Radler leid. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hielten einige von ihnen genau vor der Bar an in der ich es mir -gemeinsam mit meiner Gattin- gerade relativ gemütlich gemacht hatte.</p>



<p>Wie ich bereits erwähnte herrschte am Joch ausgelassene touristische Volksfest-Stimmung.</p>



<p>Hot-Dog und Bier inclusive.</p>



<p>Als ich aber gerade den ersten Hochleistungs-Sportler aus Mitleid vor dessen radfahrerischem Dasein ansprach, um ihn zu einem Würstchen mit Senf und Majo einzuladen grätschte Frau Gartner dazwischen und ermahnte mich eindringlich doch gefälligst Respekt und Anstand zu bewahren.</p>



<p>Einer Aufforderung, der ich selbstverständlich gerne nachkam.</p>



<p>Eine Frage die ich mir beim Anblick des unglaublich schmalen Rennrad-Sattels allerdings nicht verkneifen konnte war die nach den eventuell gefährlichen Belastungen des männlichen Unterleibs der Pedal-Ritter. Besonders die männliche Vorsteher-Drüse (im Fachjargon Prostata genannt) müsste unter den Radfahr-Anstrengungen doch ganz gewaltig leiden.</p>



<p>Bevor das Gespräch mit dem Leistungssportler diesbezüglich allerdings intensiviert werden und wir unsere PSA-Werte vergleichen konnte mahnten dessen Freunde -peinlich berührt- zum Aufbruch.</p>



<p>Und ließen mich uninformiert und besorgt über dessen Gesundheits-Zustand zurück.</p>



<p>Ich glaube extremes Fahrradfahren ist irgendwie nichts für mich…</p>
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		<title>So ein Skitag der ist lustig, so ein Skitag der macht froh…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[floetschman]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 17:35:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was war das für ein wunderbarer Tag heute. Schon am Morgen lachte die Sonne vom strahlend blauen Winterhimmel und bestärkte mich in meiner am Vorabend getroffenen Entscheidung, mir erstmals seit langem wieder meine Skier anzuschnallen und mich dem rasanten und gerade deshalb von mir so geliebten alpinen Wintersport hinzugeben. Selbstzufrieden blickte ich nach der Morgen-Hygiene in meinen großen Schlafzimmer-Spiegel und&#8230;</p>
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<p>Was war das für ein wunderbarer Tag heute. Schon am Morgen lachte die Sonne vom strahlend blauen Winterhimmel und bestärkte mich in meiner am Vorabend getroffenen Entscheidung, mir erstmals seit langem wieder meine Skier anzuschnallen und mich dem rasanten und gerade deshalb von mir so geliebten alpinen Wintersport hinzugeben. Selbstzufrieden blickte ich nach der Morgen-Hygiene in meinen großen Schlafzimmer-Spiegel und erblickte dort einen stattlichen Mann im besten Alter, durchtrainiert und voller sportlichem Tatendrang.</p>



<p>Mein Spiegel-Ich und somit auch ich selbst waren in einen edlen Skianzug im trendigen Jägergrün gehüllt, den sportlichen Blick schon auf den nahen Hausberg gerichtet. Der wunderschöne Zwei-Teiler samt dunkler, angenehm schmiegsamer Mütze waren übrigens Weihnachtsgeschenke meiner gleichermaßen liebevollen wie spendablen Gattin. Mit einem Liedchen auf den Lippen („Firestarter“ von The Prodigy) schulterte ich die restlichen Sport-Utensilien, verfrachtete sie in mein Fahrzeug und bewegte mich in Richtung Bergwelt.</p>



<p>Der Gipfel verlangte nach mir und mich verlangte nach ihm.</p>



<p>Ein sportlicher Lust-Schrei voller Vorfreude auf den Sonnentag in der phantastischen Natur drang aus meiner Kehle als mein Pkw die Steigung zum Skigebiet emporkletterte.</p>



<p>Als ich nach kurzer Fahrt in einen kleineren Verkehrs-Stau geriet konnte ich noch nicht ahnen, dass die Höhepunkte des Tages bereits hinter mir lagen. Natürlich mutete die Menge der vielen südländisch aussehenden Menschen, die sich in schicke Winter-Freizeit-Kleidung gepackt zu Fuß entlang der Asphalt-Straße bergan bewegten etwas eigenartig an, aber -mein Gott- so dachte ich, der wunderschöne Tag hatte halt doch viele Urlauber aus ihre Wellness-Hotels hinaus in Freie gelockt.</p>



<p>&nbsp;War doch mehr als verständlich.</p>



<p>&nbsp;Nicht mal die vielen brüllenden Kinder, welche an den elegant behandschuhten Händen ihrer schimpfenden Mütter hingen, erweckten bei mir den Verdacht vielleicht den falschen Tag für das winterliche Freizeit-Vergnügen gewählt zu haben.</p>



<p>Ja, klar High-Season in den Bergen kurz nach Silvester zur allerbesten Ferienzeit, da sind natürlich sämtliche Großstädter Nord-Italiens auf der Suche nach etwas Frischluft im Alpen-Paradies.</p>



<p>Das weiß man ja als local hero. Ist doch jedes Jahr dasselbe…</p>



<p>Aber das sollte kein Problem für mich darstellen, erst recht nicht, wenn ich erst einmal mein Fahrzeug geparkt, die Bergbahn erklommen und mich dann mit zügigen Schwüngen talabwärts vom unsportlichen Pöbel verabschiedet hätte.</p>



<p>Leider kam alles ganz anders als ich mir das in meinem sportlich euphorisierten Hirn ausgemalt hatte.</p>



<p>Der Verkehrsstau war inzwischen immer größer geworden und ein Großaufgebot an unfähigen Carabinieri half tatkräftig mit, dass auf und neben der Straße ein riesiges Chaos entstand. Weder vor noch zurück: Es ging einfach nichts mehr! Die Masse der Skitouristen war von der Polizei einfach nicht in den Griff zu kriegen.</p>



<p>Meine Laune verschlechterte sich sekündlich und wurde natürlich auch nicht besser, als ich endlich mein Auto parkend zwischen mehrere Camper gezwängt hatte, welche &#8211; am Abstell-Platz der Bergbahn angekommen &#8211; weitere Urlauber-Großfamilien aus ihrem schrecklichen Schlund spuckten.</p>



<p>Das Durcheinander war perfekt!</p>



<p>Und der Tiefpunkt des so vielversprechenden Tages noch lange nicht erreicht.</p>



<p>Nachdem ich mehrere Bambini mit meinen Skistöcken abgewehrt, deren Eltern, Tanten und Großeltern fluchend in die Südtiroler Schranken gewiesen hatte und endlich beim Skilift angekommen war, wurde ich endlich der ersehnten Bergwelt gewahr.</p>



<p>Selbige präsentierte sich allerdings alles andere als winterlich. Nur eine schwarz-weiß belegte Schneezunge unterbrach das satte Sommergrün, welche sich am Berg ausgebreitet hatte. Und über diese Abfahrt quälten sich Unmengen von Menschen, darauf bedacht den von den hohen Temperaturen arg in Mitleidenschaft gezogenen Kunstschnee nicht zu verlassen. Zumal außerhalb der Piste nur etwas Gras und viel Geröll auf sie gewartet hätte.</p>



<p>Bevor mein Skitag so richtig Fahrt aufnehmen konnte war er damit auch schon zu Ende. Per Pedes mühte ich mich zur nächsten, selbstverständlich übervollen Hütte, um meinen sportlichen und klimatischen Kummer in Alkohol zu ertränken. Zwei Würstchen mit Senf und zwei Gläser Prosecco später, holte ich, während ich mehreren kleinen Kindern zusah, die in Ermangelung von Schnee auf der wässrigen Piste offenbar ihre Seepferdchen-Prüfung abzulegen gezwungen waren, die airpods aus meinem Rucksack, stöberte in meiner Spotify-Playlist und stieß dort auf die von mir sehr geschätzte deutsche Rockband ,,Fehlfarben“.</p>



<p>Ihr Bandleader Peter Hein textete im Song ,,Gott sei Dank nicht in England“ äußerst passend:</p>



<p>,,Wenn die Wirklichkeit dich überholt</p>



<p>Hast du keine Freunde, nicht mal Alkohol</p>



<p>Du stehst in der Fremde, deine Welt stürzt ein</p>



<p>Das ist das Ende, du bleibst allein…“</p>



<p>Ich war ganz seiner Meinung.</p>



<p>P.S. Ich glaube mein nächster Sporttag findet im Hallenbad statt.</p>
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		<title>Wie ich mit Corona in der Lunge im Fußball-Sessel klebte…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[floetschman]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 18:49:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich glaube es ist der Zeitpunkt gekommen ein bisschen über Fußball zu reden. Über die WM in Katar. Am Sonntag steht uns das Finale ins &#160;Haus-ein richtig geiles obendrein- und wir wissen nach insgesamt 64 Spielen im umstrittenen Wüsten-Staat welche Nation den Jules-Rimet-Pokal schlussendlich mit nach Hause bringen wird. Argentinien oder Frankreich? Die Albiceleste oder die Bleus? Messi oder Mbappe?&#8230;</p>
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<p>Ich glaube es ist der Zeitpunkt gekommen ein bisschen über Fußball zu reden. Über die WM in Katar. Am Sonntag steht uns das Finale ins &nbsp;Haus-ein richtig geiles obendrein- und wir wissen nach insgesamt 64 Spielen im umstrittenen Wüsten-Staat welche Nation den Jules-Rimet-Pokal schlussendlich mit nach Hause bringen wird.</p>



<p>Argentinien oder Frankreich?</p>



<p>Die Albiceleste oder die Bleus?</p>



<p>Messi oder Mbappe?</p>



<p>Fragen die die Welt bewegen…</p>



<p>Und auch mich.</p>



<p>Ich gebe es unumwunden zu. Ich fand das Turnier geil. Auch auf die Gefahr hin von einigen Lesern an den moralischen Pranger gestellt zu werden, ob der heißdiskutierten Probleme in Katar. Doch dazu später mehr. Einstweilen gestehe ich einfach, dass ich mir mindestens 50 Spiele reingezogen habe.</p>



<p>Ja, Sie hören richtig.</p>



<p>FÜNFZIG!</p>



<p>Vom Corona-Virus- das mich nach 2 ½- Jahren tapferem Widerstand meinerseits endlich in seine grauenhaften Fänge bekommen hatte – in den Sessel gedrückt, war ich außerstande meinen einmal auf das Fernsehgerät gerichteten fieberhaften Blick wieder vom Fußball-Geschehen abzuwenden.</p>



<p>Und das blieb so für zunächst einmal 12 Tage.</p>



<p>Womit die Vorrunde schon vorbei war und ich außer mit Corona auch vom Fußball-Virus befallen war. Und als mein Test-Ergebnis endlich wieder negativ war, der Husten geringer geworden und ich mehrere Kilogramm Hals-Bonbons weggelutscht hatte, blieb ich einfach dabei. Die Temperaturen im Freien waren in der Zwischenzeit gefallen, die eigene Wohnung angenehm warm….</p>



<p>Ups, das hätte ich jetzt nicht schreiben dürfen. Nein, nein, das hätte ich sein lassen müssen.</p>



<p>Denn: In diesen Zeiten darf ja eigentlich nicht geheizt werden. Wer aktuell nicht stark erkältet ist hat nämlich heimlich geheizt. Und das geht gar nicht… Die Bronchitis sollte in diesem Energiespar-Winter schließlich wie eine Auszeichnung an (in) der eigenen Brust getragen werden.</p>



<p>Die Corona-Erkrankung war für mich somit auch ein bisschen meine Rettung. Niemand kann von einem bettlägerigen müden Hotelier erwarten, dass er nach der anstrengenden Saison krank und bibbernd vor Kälte in ein schweißnasses Quasi-Leichentuch gehüllt den herannahen Tod erwartet.</p>



<p>Niemand!</p>



<p>Also lag ich im warmen Zuhause und verfolgte eine WM die in den Augen vieler (im Übrigen grundsätzlich auch meiner…) so niemals hätte stattfinden dürfen. Nicht im superreichen Wüstenstaat, nicht im europäischen Winter und nicht unter der Schirmherrschaft der durch und durch korrupten FIFA mit ihrem irrwitzigen Obergauner Gianni Infantino. (Apropos: Erinnert Sie der Mann eigentlich auch an den glatzköpfigen Super-Schurken Gru aus dem Kinder-Animations-Film ,,Ich, einfach unverbesserlich“? Ich finde die Ähnlichkeit ist verblüffend. Der Titel der Kinokomödie passt übrigens auch schon mal ganz wunderbar.)</p>



<p>Jedenfalls konnte ich mit Hilfe meiner Erkrankung ein bisschen Selbstlegitimation betreiben. Und somit auch ein bisschen scheinheilig sein. Wie so viele Menschen, die einerseits die WM in Frage stellten, andererseits das böse Wüstengas aber sehr wohl durch ihre Heizungsrohre jagen werden.</p>



<p>Bitte verdammen Sie mich jetzt nicht, aber ich habe die WM durchaus genossen. Es gab richtig guten Sport, volle Stadien und eine tolle (alkoholfreie…) Stimmung. Das Ganze war in meinen Augen ein richtiges Fußballfest, schöner als so manch anderes Turnier in der Fußball-Neuzeit.</p>



<p>Die Fehler, welche schlussendlich die ganze Veranstaltung in Frage stellten wurden schon lange vor dem Wüsten-Event gemacht. Die WM wurde vom Syndikat aus Zürich bereits 2010 vergeben, damals übrigens im Doppelpack mit der Endrunde 2018 in Putin-Russland. Zu dieser Zeit befand sich der Weltverband noch unter der Führung vom Schweizer Paten Sepp Blatter. Sein Bruder im Geiste und seit 2016 sein Nachfolger, seine Selbstherrlichkeit himself Gianni Infantino hat die korrupte Jagd nach dem großen Geld ohne jeden Respekt vor Humanität und Menschenrechten in der Folge nochmals richtig intensiviert.</p>



<p>Diese Action war offenbar nicht zu verhindern. Erst recht nicht vom einzelnen Fußball-Fan.</p>



<p>Schlechtes Gewissen hatte ich also während der WM keines.</p>



<p>Warum auch?</p>



<p>Dass ich ein kritischer Geist sein kann demonstrierte ich in den vergangenen Wochen schließlich täglich aufs Neue. Trotz meines Handicaps setzte ich mich unter scharfem Protest mit einem weiteren heißen Thema unserer Zeit auseinander: Dem Klima-Wandel. Und das auf eine sehr angesagte Art und Weise: Als modern denkender und anarchisch durchdrungener Mensch blieb ich einfach die ganze Zeit über im (am) Sessel kleben.</p>



<p>Wenn das kein Statement ist weiß ich auch nicht mehr weiter….</p>
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		<title>Tag 4: Der Shoppingpreis war richtig heiß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[floetschman]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 18:31:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was war das für ein Horror-Tag heute. Sie glauben gar nicht was uns passiert ist (und ich muss es zugeben: Es war meine Schuld. Mea maxima culpa). Noch gestern habe ich im Blog meiner Freude über die Einkäufe von Barcelona Ausdruck verliehen und großspurig angekündigt, es wäre kein Problem mit dem -doch um einige Kilogramm- erweiterten Gewicht unserer Gepäck-Stücke. Na&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was war das für ein Horror-Tag heute. Sie glauben gar nicht was uns passiert ist (und ich muss es zugeben: Es war meine Schuld. Mea maxima culpa). Noch gestern habe ich im Blog meiner Freude über die Einkäufe von Barcelona Ausdruck verliehen und großspurig angekündigt, es wäre kein Problem mit dem -doch um einige Kilogramm- erweiterten Gewicht unserer Gepäck-Stücke. Na ja, so kann man sich (Ich…) täuschen. Die Verantwortlichen der spanischen Airline ,,Vueling“ haben kein Verständnis für shoppende Reisende mit Luxus-Ansprüchen.</p>



<p>Humorlos, knallhart und ohne Rücksicht auf (Gepäcks-)-Verluste…</p>



<p>Aber lassen Sie mich von Anfang an erzählen. Nach einem phantastischen Frühstück im Hotel &#8211; ausgelassener Urlaubsstimmung inclusive &#8211; hievte ich unsere schweren Koffer in den Gepäcksraum unseres XL-Taxis, voller Vorfreude auf die bevorstehenden Tage auf Ibiza. Nichtsahnend was uns am Flughafen bevorstehen würde. Dort angekommen begaben wir uns bester Dinge zum Online-Check-in, druckten unsere Koffer-Tags für Ibiza aus und versuchten unsere Ausrüstung via Gepäcks-Förderband ins Flugzeug zu transportieren.</p>



<p>Die Betonung liegt auf VERSUCHTEN.</p>



<p>Das Display bei der Kofferwaage sprach eine nur allzu deutliche Sprache: ÜBERGEWICHT.</p>



<p>Ebenso klar in seiner Aussage war die herbeigerufene Check-In-Hilfskraft, die alleine gefühlt 3000 Reisende betreute, dementsprechend gestresst war, uns aber trotzdem in wunderschön anzuhörendem Spanisch drei Worte entgegenschleuderte, die schlussendlich nur eine Bedeutung hatten:</p>



<p>Exceso de peso=ÜBERGEWICHT.</p>



<p>Zu diesem Zeitpunkt waren meine Gattin und ich schon schweißüberströmt, einerseits weil wir vier Mäntel (drei von zuhause mitgebrachte, einen in Barcelona erworbenen…) mit uns schleppen mussten, die keinen Platz in den überfüllten Koffern mehr gefunden hatten, andererseits weil die Zeit bis zum Abflug unseres Fliegers erbarmungslos voranschritt und unsere verzweifelten Versuche Kleidungsstücke und Kunstgegenstände von einem Koffer in den anderen zu packen und somit &nbsp;das jeweilig zulässige Gewicht zu erreichen, weiterhin kein Erbarmen auf der Gepäcks-Waage fanden.</p>



<p>Apropos Erbarmen: Ein amerikanischer Tourist, der unsere Slapstick-Einlagen vor hunderten von Zusehern aufmerksam verfolgt hatte, verwies uns -gerade noch rechtzeitig- auf einen nur noch für Minuten geöffneten Schalter, wo sich sämtliche Idioten (also genau richtig für uns…) mit zu viel Gepäck gegen eine mehr oder weniger geringe (alles nur eine Frage der Sichtweise…) Strafgebühr doch noch von ihren Koffern befreien konnten.</p>



<p>Im Vollsprint (versuchen Sie das mal mit mehreren Mänteln am Körper…Ich sage Ihnen, es war eine sportliche Höchstleistung!!!) erreichten wir gerade noch hechelnd und mit nass am Körper klebenden Kleidungsstücken das Flugzeug Richtung Ibiza.</p>



<p>Es war High Noon.</p>



<p>&nbsp;Zwölf Uhr mittags.</p>



<p>Und der Tag war schon gelaufen…</p>



<p>Schauen Sie morgen wieder bei Flötschman rein, wenn Sie wissen wollen, wie es mit uns beiden weitergegangen ist.</p>



<p>Eines sei Ihnen aber heute schon verraten: Auf Ibiza wird nicht mehr geshoppt. Außer wir finden noch einen schönen Mantel!</p>
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